Derzeit werden wieder tausende Schüler und Studenten mit virtuellen Erlebnissen beim „Planspiel Börse“ mit der „Wertpapier“-Welt vertraut gemacht. Das ist seit Jahrzehnten Inhalt des Lehrplans (Lehr-und Lernkonzepte ausgearbeitet bei Wirtschaftsstrategen wie Bertelsmann-Stiftung, Institut der deutschen Wirtschaft INSM u. IWD-Hefte, oder anderen Denkfabriken mit Einfluss auf die Kultusministerien) Die kurzsichtige Welt der Erwachsenen und die Auswirkungen ihres Finanz- und Kreditsystems (auch die Ideenlehre (Ideologie) über Geld und Kredite, Besitzverteilung, Eigentum, Herrschaft, Hierarchien) werden dabei leider nicht von allen Seite beleuchtet.
In diesem Beitrag wird klar, dass nun auch die letzten Winkel der Zivilisation für den Banken- und Kreditsektor rentabel gemacht werden. Doch wie wird sich der Zwang zum erfolgreichen Wirtschaften auswirken. Wer wird Glück und Erfolg haben und wie schnell sich somit die Gemeinschaft dieser Völker auftrennen? Das Geldwesen treibt wieder einen Keil in solidarische Gemeinschaften. Die Verheissung der Fremdversorgungsmöglichkeiten durch den Tauschwert des (westlichen) Geldes wird diese Gesellschaft erheblich verändern. Hoffentlich haben sie parallel noch ein alternatives Tauschsystem, das auf regionalen reellen Werten beruht, sonst werden die „logischen“ Lehren der Geld-, Kredit- und Wirtschaftsprediger diese Menschen verblenden.
Geld oder Gewissen – Ethisches Investment
13. November 2009Halbzeit der Krise? – Philosophisches Quartett zieht Bilanz
13. November 2009
Wer von den kritischen Beobachtern hat nicht das Gefühl: Wenn die Deutschen, wie nun seit einem Jahr, das Wort Krise hören, schließen sie rasch die Augen und denken an etwas Schöneres. Tatsächlich können sie sich bis heute vielfach aussuchen, was sie von der Sache halten sollen. Ist das Schlimmste schon überstanden, wie die einen versichern – oder wird es noch zu schweren Verwerfungen kommen, wie die anderen prophezeien? Entwarnung oder Alarm?
Wenn die Annahmen von Experten in aller Welt nicht trügen, haben wir in der Bewältigung der unmittelbaren Folgen der Finanz-Katastrophe nun so etwas wie die Halbzeit erreicht. Zeit für eine Zwischenbilanz und einen Blick auf Szenarien der Zukunft.
Erkenntnisgewinn durch Krise?
Peter Sloterdijk und Rüdiger Safranski fragen mit ihren Gästen, dem Soziologen und Historiker Gunnar Heinsohn und dem Kulturphilosophen und Katastrophentheoretiker Heiner Mühlmann, nach den Erschütterungen in unserer Gesellschaft.
Welche Erkenntnisse können aus der Krise gewonnen werden? Wie aktiv sind die Krisenverursacher noch? Woher kommt die Gelassenheit der öffentlichen Reaktionen? Wie groß ist eigentlich noch die die gesellschaftliche Erregungsbereitschaft?
Sicher ist, dass sich Deutschland in einer bis dahin unvorstellbaren Höhe von anderthalb Billionen Euro verschuldet hat und so auf jedem einzelnen Staatsbürger noch nie da gewesene Finanzlasten liegen. Auf der anderen Seite: Mit einem beispiellosen finanziellen Einsatz hat die Bundesregierung bisher den Zusammenbruch von Banken, Finanz- und Realwirtschaft verhindert und mit milliardenschweren Garantien die Sparvermögen der Bürger gerettet.
Dennoch: Die Arbeitslosigkeit nimmt zu – wenn auch die Zahlen sich nicht wie befürchtet entwickeln. Kommt nun, nach der Bundestagswahl, der Anfang vom dicken Ende? Der Bürger weiß und will es zugleich nicht wissen, was ihn und die Gesellschaft erwartet. Kopf in den Sand: die große Versuchung. Dem Schrecken ins Auge sehen: das Gebot der Stunde, so Sloterdijk und Safranski.
Korruption im Bundestag ist legal
13. November 2009
Bei Abgeordneten gelten andere Bestrafungen wenn es um Korruption bzw. Bestechung geht.
Soll heißen deutsche Bundestagsabgeordnete werden nicht bestraft wenn sie sich bestechen lassen! Klingt komisch, ist aber so, – laut diesem Beitrag von Frontal 21. Ein tolles System.
Verfasst von Jazariel
Verfasst von Jazariel
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