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Wählen ist verkehrt! Alternativ wählen auch


Klar, nicht wählen ändert nichts: Hat der Erfinder so eingerichtet, auch Nicht-Zustimmer müssen gehorchen. Das staatliche Gewaltmonopol hängt nicht an 100% Jasagern; wer an den herrschenden Lebensbedingungen etwas ändern will, muss schon anders aktiv werden als durch Enthaltsamkeit an der Wahlurne.

Eigentlich wären die Wahlen für die Interessen der Leute da, aber „die sind unsern Politikern scheißegal“! Daraus folgt jedoch kein Entschluss, dass die Veranstaltung dann wohl kein zweckmäßiges Mittel des Wählers ist, sondern eines der Gewählten.

Vielmehr enttäuschte Beschwerde: Nur sog. Volksvertreter! Statt den Auftragnehmer „machen die da oben, was sie wollen“! Zweckwidrige Pflichtverletzung oder Begriff der Wahl? Wer auch immer ermächtigt wird:
Volk bestätigt die Souveränität = Handlungsfreiheit des Gewaltmonopols wie die eigene Rolle als Untertan.

Würde Wahl was ändern, wäre sie verboten! Ist heute aber überall erlaubt. Aus gutem Grund: Weil sie etwas verändert! Allerdings nicht den Staat, sondern das Volk. In einer Hinsicht, auf die es offenbar schwer ankommt: Die Mannschaft tut nicht nur, was befohlen, sondern darf entscheiden, wer befehlen soll!

Die Produktivkraft wählerischer Zustimmung will sich ein Staat sichern, der wählen lässt! Über DDR sollte man empört sein: Wählen heißt sich bekennen! und lachen, dass die Einheitsliste gar keine echte Auswahl bietet. Ein Bekenntnis zum Staat ist aber auch hier in die Frage verpackt: Welche Partei wählst du? (Text & Quelle: Gegenstandpunkt)

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