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Bilbao: Kukutza droht nach 13 Jahren die Räumung


Freiräume existieren in vielen Städten und Formen. Sei es als ‘klassisches’ Autonomes Zentrum, als Wohnprojekt, reiner Veranstaltungsort, Nachbarschaftszentrum, oder als Mischform irgendwo dazwischen.

Den Anspruch, den solche Freiräume (meist) an sich selbst stellen, ist die Schaffung eines Ortes, der möglichst frei ist, von Dingen, die uns an einem Leben, nach unseren Vorstellungen hindern: Kapitalismus und Konsumzwang, Hierachien und Unterdrückungsmechanismen wie Sexismus, Rassismus etc.pp.

Doch oft bleiben diese Freiräume einigen, wenigen vorbehalten und leider viel zu oft hinkt der Anspruch, einen Ort für möglichst viele Menschen, mit den verschiedensten sozialen oder (sub-)kulturellen Hintergründen zu schaffen, der Realität weit hinterher. So bleibt die Anzahl der Nutzer_innen solcher linken Freiräume meist weit unter dem Potenzial dessen zurück, was Einzugsgebiet, Angebot oder Problemansätze bieten würden und könnten.

Ein positives Beispiel wie es sein könnte, bot und bietet das “Kukutza” in Bilbao. Seit nunmehr über 13 Jahren ist das ehemalige Farbikgelände besetzt und hat es in dieser Zeit nicht nur geschafft, ein bemerkenswertes Angebot an verschiedensten Gruppen und Aktivitäten auf die Beine zu stellen, sondern gleichzeitig ein fester Bestandteil des öffentlichen Lebens in Bilbao selbst zu werden. Und das nicht nur bei jugendlichen Antifa-Aktivist_innen oder Subkulturkids, sondern quer durch alle Alters-, Herkunfts-, und Soziale Schichten. (Text & Mehr Informationen: Antinationale / Indymedia / Quelle: Kukutza)

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