Energie

Dank deutscher Atomindustrie: Tausende Menschen werden beim Uranabbau verstrahlt


Beitrag ist vom 16.09.2010

In Afrika wird seit Jahrzehnten Uran abgebaut – auch für deutsche Atomkraftwerke. Die Bedingungen sind oft katastrophal. Ganze Landstriche werden verstrahlt, Arbeiter sterben qualvoll. Doch der Bedarf an Natururan steigt weiter, auch wegen der geplanten Laufzeitverlängerung in Deutschland.

Die umstrittene Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke in Deutschland ist beschlossene Sache. Das sorgt weiter für politische Debatten, gerade heute wieder über die Eignung von Gorleben als Endlager für radioaktiven Müll. Doch worüber kaum geredet wird, ist die Tatsache, dass mit längeren AKW-Laufzeiten auch der Bedarf an Uran steigen wird. Denn ohne Uran gibt es keinen Atomstrom. Doch woher beziehen die Kernkraftwerke eigentlich ihr Uran, unter welchen Bedingungen wird es abgebaut? Wüssten Sie es? Manka Heise und Chris Humbs haben in einer aufwändigen Recherche versucht, genau das rückzuverfolgen. Und sie stießen dabei auf haarsträubende Zusammenhänge.  (Text & Quelle: ARD / RBB)

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