Energie

Atomkraft in Litauen: Wohin mit dem radioaktiven Müll?


Wie schwierig es ist, AKWs loszuwerden und auf alternative Energien umzusteigen, zeigt das Beispiel IGNALINA. Das im vergangenen Jahr stillgelegte Atomkraftwerk war einst das größte der Welt. Die Demontage wird etwa 20 Jahre in Anspruch nehmen und schätzungsweise 2,3 Milliarden Euro verschlingen. Dabei ist das Problem der Endlagerung des radioaktiven Abfalls noch nicht gelöst.Ignalina ist baugleich mit dem Unglücksreaktor von Tschernobyl, deshalb ging das Kraftwerk auf Druck der Europäischen Union im vergangenen Jahr vom Netz. Die litauische Regierung ist nicht wirklich überzeugt von dieser Schließung. Trotz der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima plant sie gemeinsam mit den Nachbarstaaten Estland, Lettland und Polen den Bau eines neuen Atommeilers. Bei vielen Litauern ist der Glaube an die Atomenergie ungebrochen — doch gerade bei der städtischen Bevölkerung regt sich auch Widerstand. Vor Kurzem wurde die erste Grüne Partei Litauens gegründet. Ihr wichtigster Programmpunkt: Kein neues Atomkraftwerk. (Text & Quelle: Deutsche Welle)

1 reply »

  1. Die Lagerung des radioaktiven Mülls ist ein echtes Problem. Ich finde es gut, dass in Deutschland die Abschaltung einiger Atomkraftwerke gerade so heißt diskutiert wird, irgendwann muss man ja einen Schritt in die (grüne) Zukunft gehen!

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