Spezial

Der Fall Josef Fritzl


Josef Fritzl (* 9. April 1935 in Amstetten) ist ein österreichischer Krimineller. Er hielt seine 1966 geborene Tochter vom 28. August 1984 bis zum 26. April 2008 in einer Kellerwohnung unterhalb seines Hauses im niederösterreichischen Amstetten gefangen und vergewaltigte sie vielfach. Daraus stammen sieben Kinder, von denen eines kurz nach der Geburt starb (was das Gericht als Mord durch Unterlassung wertete) und drei vom Täter als Pflegekinder adoptiert wurden. Die übrigen drei Kinder lebten während ihres gesamten Lebens bis zu ihrer Freilassung im April 2008 in der unterirdischen Kellerwohnung.

Der Fall wurde aufgeklärt, nachdem eines der im Keller aufgewachsenen Kinder, ein zum Zeitpunkt der Befreiung 19 Jahre altes Mädchen, wegen einer lebensbedrohlichen Erkrankung vom Täter ins Krankenhaus gelassen wurde und die Ärzte dort nach ihrer Mutter fragten, woraufhin Josef Fritzl auch seine übrigen Opfer freiließ. Der Öffentlichkeit hatte er stets erklärt, seine Tochter sei zu einer Sekte geflohen und habe die adoptierten Kinder vor seiner Haustür ausgesetzt. Mit einer Freiheitsberaubung von fast 24 Jahren handelt es sich um einen der schwersten Fälle dieser Art in der Kriminalgeschichte Österreichs. Der Täter wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. (Text: Wikipedia)

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