Geschichte

Mahlzeit DDR – Banane, Kohl und Zitrusfrüchte


Sie predigten öffentlich Wasser und aßen heimlich Bananen und Orangen, die Funktionäre im deutschen Arbeiter- und Bauernstaat. Das Volk sang derweil außerhalb von Wandlitz – allem Mangel zum Trotz: „Zwei Apfelsinen im Jahr und zum Parteitag Bananen“. Frei nach France Galls Rosita-Schlager. Hausgemachtes Obst und Gemüse hingegen gab es oft sogar im Überfluss. Wuchs der weiße Kohl in Massen, hieß es: „Sauerkraut ist ja soooo gesund“! Doch solche und andere Ablenkungsmanöver konnten den chronischen Mangel an exotischen Früchten nicht verbergen.

Während die Brüder und Schwestern im Westen fast wie im Paradies lebten, mussten die Händler, Verkäufer und Kunden im Osten oftmals durch die Hölle gehen. Südfrüchte tauchten in geheimen Ministerratsbeschlüssen auf, wurden Thema auf Parteitagen und zogen Zorn und Spott des DDR-Volkes auf sich. Der Film erzählt vom Alltag in der DDR, vom Reizthema Versorgung und wie die gelbe Frucht zum Symbol der Wiedervereinigung wurde. (Text & Quelle: MDR)

1 reply »

  1. dieser beitrag ist so billig und von neid geprägt. was willst du eigentlich? bist du so unzufrieden, daß du über alles herziehen mußt? nicht daß alles gut war zu ddr-zeiten. aber deswegen muß man noch lange nicht dieser west-propaganda aufsitzen.

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