Gesundheit

Tausende Babys bis in die 70er Jahre in deutschen Heimen misshandelt


Bis Mitte der 1970er Jahre wurden in Westdeutschland rund 260.000 Babies in katholischen oder evangelischen Säuglingsheimen untergebracht, weil ihre Eltern nicht für sie sorgen konnten, wollten oder durften. Die meisten waren unehelich geboren. Die Babies wurden deshalb als „Kinder der Sünde“ oder als „Bastarde“ beschimpft.

Die Säuglingsheime waren überbelegt. Das Personal hatte deshalb kaum Zeit sich mit den Kindern zu beschäftigen. Durch die Massenpflege verkümmerten viele Säuglinge  seelisch und blieben in ihrer sprachlichen, sozialen und motorischen Entwicklung zurück. Wer unruhig war wurde im Gitterbett festgebunden oder mit Medikamenten „ruhig gestellt“. Heute wollen die Kirchen zum Unrecht in den Säuglingsheimen kein Interview geben. (Text & Quelle: ARD)

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