Armut

Die Verlierer des Kapitalismus: Wie der Hunger die Afrikaner nach Europa treibt


Der Dokumentarfilm „Hunger“ erzählt, wie Menschen, Gruppen und Organisationen darum ringen, eine der schlimmsten sozialen, politischen und ökonomischen Tragödien unserer Tage zu bewältigen: den Hunger in der Welt.

In fünf Ländern, oft jenseits der Grenzen von Zivilisation und menschenwürdiger Existenz, stellen Marcus Vetter (SWR) und Karin Steinberger (SZ) die Frage, warum bisher viele Konzepte von Entwicklungspolitik versagt haben. Von Haiti, wo die mittellosen Bauern mit den Zauberworten Freihandelspolitik und Strukturanpassung gelockt wurden, bis nach Kenia, wo die Eingeborenen wegen riesiger Blumenplantagen einen unbezahlbaren Preis für Wasser entrichten sollen.

Warum ist die Bekämpfung von Hunger so schwierig? Fakt ist: Es werden zehn Prozent mehr Lebensmittel produziert als man benötigt, um alle Menschen satt zu bekommen. Marcus Vetter und Karin Steinberger sind in fünf Ländern auf Spurensuche gewesen: Was sind die Gründe für Hunger?

Marcus Vetter (Buch und Regie) hat für seine Dokumentationen bereits zahlreiche Preise (u. a. Deutscher Fernsehpreis, Grimme-Preis) erhalten. Karin Steinberger (Autorin) arbeitet für die Süddeutsche Zeitung und wurde für ihre Reportagen mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Medienpreis für Menschenrechte. Hergestellt wird der Dokumentarfilm „Hunger“ im Auftrag des Südwestrundfunks von der Eikon Südwest in Stuttgart, die mit Marcus Vetter und dem SWR bereits den vielfach ausgezeichneten Kinofilm „Das Herz von Jenin“ produziert hat. (Text & Quelle: ARD)

3 replies »

  1. Hunger gives five people the chance to speak people for whom not a day passes when they get enough to eat. Hunger uses a different approach to describe the situation in Haiti India and Mauritania but the message is essentially the same through globalization urbanization and large-scale genetically modified food production existing agrarian practices are being completely disrupted.

  2. Sehr geehrte Damen und Herrn,

    noch immer bilden sich die Menschen ein das dieser wundervolle Kapitalismus die einzig wahre und richtige Wirtschaftsform bedeutet die fast wie ein Evangelium vergöttert und angebettet wird. Doch der kapitalistische Grundgedanke ist schon ein Wiederspruch in sich selbst. Jede Prognose muss höher und der Wachstum der Kaufkraft muss stets steigen. Aber was steigt ist die Armut und das Leid das wir weder sehen noch hören möchten. In Afrika und in anderen Kontinenten beuten wir andere Menschen mit ihren Grundnahrungsmitteln, ihrer Arbeitskraft aus und hinterlassen einen stinkenden haufen Müll. Uns ist es völlig egal ob in Bangladesh Menschen für weniger als 0,20 € pro Tag unter den schlimmsten Bedingungen arbeiten müssen. Uns ist egal welche Welt wir unseren Nachkommen hinterlassen. Uns ist nur der maximale Gewinn und unser eigener Vorteil wichtig. Soziale Projekte und Arbeiten werden in unserem Land gegen das wirtschaftlichen Kosum ausgespielt und verhöhnt.

    Wollen wir wirklich so weiter machen? Oder wann sind wir bereit etwas zu verändern?

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