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Schillernde Zeiten: Über Bauwägen, Bambule, Senat und Meinungen


Am 4. November 2002 wurde unter dem Hamburger Senat, bestehend aus einer Koalition von CDU/Schill-Partei und FDP, das Gelände des Bauwagenplatzes Bambule im Karoviertel Hamburg geräumt. Der Film „Schillerndne Zeiten“ ist Dokument der Geschehnisse seit diesem kältesten Tag im Jahr. Der Film nimmt keinesfalls Vollständigkeit für sich in Anspruch, hierzu ist einfach zu viel passiert.

Zur Entstehung des Films ist zu sagen, dass die FilmemacherInnen selbst aus einer relativ unbefangenen und außenstehendenden Position zu agieren begannen, niemand je in einer Wagenburg gelebt, noch im Hamburger Senat gesessen hat.

Die schwere Brisanz dieser Thematik, die letztendlich das Thema der Selbstbestimmung von Menschen integriert, brachte eine Lawine ins Rollen, der sich auch die FilmemacherInnen nicht entziehen konnten. Neben Bildern andauernder monumentaler Demonstrationen, sind eine Flut vielstimmiger Meinungen und Emotionen von Betroffenen und Außenstehenden eingefangen. Wenn der Film somit zur Erweiterung des Blickfeldes anregen kann, schätzen die Filmemacher sich glücklich. (Quelle)

Wer sich nicht mit Politik befasst, hat die politische Parteinahme, die er sich sparen möchte, bereits vollzogen:
Er dient der herrschenden Partei.

(Max Frisch)

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