Religion

Entweder Broder: Wer ist Gott? Macht Religion frei?


In der letzten Folge ihrer improvisierten Deutschlandtour fragen der Jude Henryk M. Broder und der Muslim Hamed Abdel-Samad, wer Gott ist und ob Religion unfrei macht. Dazu besuchen sie einen Imam, einen Rabbiner und einen Tiergottesdienst.

Deutschland den Deutschen! Deutsche, esst deutsche Bananen! Wir sind Papst! Wir sind Exportweltmeister! Wir sind wieder wer! Sind wir es wirklich? Henryk M. Broder und Hamed Abdel-Samad sind zwei Beute-Deutsche. Der eine ein polnischer Jude, der andere ein ägyptischer Moslem, vollkommen integriert, obwohl der eine keinen Alkohol trinkt und keine Ahnung vom Fußball hat und der andere kein Schweinefleisch isst und keine Hunde mag. Denn Deutschland ist kein Platz auf der Landkarte, es ist ein Zustand den man sich erarbeiten muss, das Licht am Ende des Tunnels, der Silberstreifen am Horizont, der Strand unter dem Pflaster.

Henryk M. Broder und Hamed Abdel-Samad sind kreuz und quer durch Deutschland gefahren, mit einem bunten Playmobil, das extra für sie angefertigt wurde. Sie haben Arier und Vegetarier, Fundis und Realos, Friedensfreunde und Kriegsgewinnler besucht und gesprochen. 30.000 km sind Henryk und Hamed für die fünf Folgen quer durch Deutschland gefahren, mit Jesus, Mohammed und Moses im Gepäck und Foxterrier Wilma auf dem Rücksitz. Was sie auf dieser Deutschland-Safari erlebt haben, können Sie ab 7. November immer sonntags nach „ttt“ in der ARD sehen. Danach werden Sie Deutschland mit ganz anderen Augen betrachten.

„Entweder Broder — Die Deutschland-Safari“ – ein Mix aus investigativem Journalismus, schwarzer Komödie und amüsanten Einlagen, in denen sich Henryk und Hamed über Deutschland und das Leben im Allgemeinen streiten.

Auf der fünften Etappe ihrer Deutschland-Safari suchen Henryk M. Broder und Hamed Abdel Samad die Antwort auf die Frage aller Fragen: Wer ist Gott? Und was will er eigentlich von der Welt?

Gibt es eine Religion, die gut ist, oder kann nur frei sein, wer gottlos lebt? Henryk, Hamed und ihre ständige Begleiterin, die Foxterrier-Frau Wilma hoffen auf Erleuchtung und machen sich auf zu einer religiösen „Tour de Force“. Mit von der Partie sind: ein Theologe und Psychiater, der eine Biografie über Gott geschrieben hat, ein katholischer Monsignore, der Autos segnet, ein Priester im „Tempel der Göttin der Liebe“, ein Rabbiner, ein Imam und ein atheistischer Welterklärer samt Gefolgschaft. Wilma muss zu ihrem Unglück einen evangelischen Tiergottesdienst ertragen, und eine Burka-Trägerin feiert, im Herbst ihres Lebens, im Sündenpfuhl westlicher Dekadenz ihre neu gewonnene Weiblichkeit.

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