Geschichte

Paul von Hindenburg – Rede zur zweiten Kanditatur als Reichspräsident


Als in der Reichspräsidentenwahl im März 1925 keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit erreicht hatte, drängten die Rechtsparteien den parteilosen Hindenburg zur Kandidatur, der dieser nach anfänglichem Zögern zustimmte. Am 26. April 1925 wurde Hindenburg im zweiten Wahlgang im Alter von 77 Jahren als Nachfolger Friedrich Eberts zum Reichspräsidenten gewählt. Trotz seines Bekenntnisses zur Monarchie leistete er den Eid auf die Weimarer Verfassung und wurde ein von den damaligen demokratischen Parteien weitgehend anerkannter Präsident.

Am 18. Juli 1927 wandte sich Hindenburg in einer feierlichen Kundgebung zusammen mit der Reichsregierung gegen die Kriegsschuldlüge als Wurzel allen Übels. Sein 80. Geburtstag wurde zu einem Fest des ganzen Volkes.

Nachdem die Weimarer Demokratie im Frühjahr 1930 de facto gescheiter war, ernannte Hindenburg ohne das Parlament einzuschalten, Heinrich von Brüning zum neuen Reichskanzler. Mit dieser Ernennung begann die Zeit der Präsidialkabinette. 1932 wurde Hindenburg für weitere sieben Jahre in seinem Amt bestätigt.

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