Armut

Kongo: Kampf gegen den illegalen Coltanabbau


Der kongolesische Reichtum an Gold, Diamanten, Mineralien und Kupfer weckt seit jeher Begehrlichkeiten. Nicht nur global aufgestellte Konzerne buhlen um Lizenzen für die lukrativen Minen. Auch Rebellengruppen machen mit Rohstoffen gute Geschäfte und finanzieren auf diese Weise ihren Bürgerkrieg.Im Osten des Kongos haben ruandische Milizen den illegalen Abbau des weltweit gefragten Rohstoffs Coltan fest in ihrer Hand. Coltan steckt in jedem Laptop, in jedem Handy. In den vergangenen 20 Jahren ist die Nachfrage nach dem Rohstoff enorm gestiegen. Verglichen mit Australien, das ebenfalls über große Vorkommen verfügt, ist der Abbau von Coltan im Kongo bisher unschlagbar billig. Unter anderem deshalb, weil Rebellen die lokale Bevölkerung zwingen, das Erz in illegalen Minen zu schürfen. Im Westen wächst der Druck auf die Industrie, nur noch „sauber“ gewonnene Rohstoffe einzukaufen.

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