Armut

Die Todgeweihten – im Kinderlager von Cighid


Vorsicht: Teilweise sehr drastische Aufnahmen

1990 entdeckten Reporter von SPIEGEL und SPIEGEL TV um Thilo Thielke in einem abgelegenen rumänischen Jagdschloss unendliches Leid: Kinder, die in ihren eigenen Exkrementen saßen und den ganzen Tag hinter Gitterbetten in ungeheizten, dunklen Räumen verbrachten. Weil sie behindert waren, ließ sie man sie bis zu ihrem Tod im Dreck vegetieren.
Die Berichte von SPIEGEL und SPIEGEL TV über die schrecklichen Zustände erregten internationale Anteilnahme, Spendengelder ermöglichten den Kindern ein menschenwürdiges Leben. Nach wie vor ist das Projekt auf finanzielle Hilfe angewiesen (Kontonummer 87 99 99 der Evangelischen Dankesgemeinde bei der Frankfurter Sparkasse, BLZ 500 502 01; Stichwort „Kinderhilfe Rumänien“). Seither haben sich die Verhältnisse geändert: Der einstige Ort des Grauens wurde – finanziert durch deutsche Spendengelder – zum Vorzeigeheim. Kinder, die angeblich geistig zurückgeblieben waren, gehen heute auf das Gymnasium.

Jetzt allerdings droht dem Projekt das Ende: Ein Erbe der gräflichen Familie, der das Schloss einst gehörte, pocht nun auf seine Besitzansprüche und möchte anstelle des Waisenhauses ein profitables Kurzentrum eröffnen.

Weiteres rumänisches Kinderheim:

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