Armut

Auf die Straße geprügelt – Russische Straßenkinder



Durchschnittlich einmal pro Woche werden in das St. Petersburger Krankenhaus „Dr. Rauchfuß“ – benannt nach seinem Gründer, einem deutschen Kinderarzt – minderjährige Patienten mit schwerer Gehirnerschütterung eingeliefert, Opfer von Misshandlungen in der eigenen Familie.


Zunehmende Gewalttätigkeit in russischen Familien führt zu einem wachsenden Heer obdachloser Kinder. Allein in St. Petersburg sollen es Zehntausende sein. Sie hausen in düsteren Kellern, von Bevölkerung und Öffentlichkeit weitgehend ignoriert.


Russlands Präsident Putin hat zwar beteuert, sich des Problems anzunehmen, konnte aber auch keine konkreten Lösungen anbieten. Und so versucht jede Institution in der Heimatstadt des Präsidenten auf ihre Weise, das Heer der kleinen Obdachlosen einzudämmen: Die Polizei wie eh und je mit Razzien und so genannten Säuberungen, die amerikanische Hilfsorganisation „Doctors of the World“ mit öffentlichen Waschanlagen und die betroffenen Kinder mit geheimgehaltenen Verstecken in düsteren Kellern am Rande der Metropole.


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