4. April 1968 wurde der schwarze Bürgerrechtler und Pfarrer Dr. Martin Luther King in Memphis erschossen. Die wahren Hintergründe des Mordes wurden über Jahrzehnte im Verborgenen gehalten, bis 1998 der international renommierte Menschenrechtsanwalt und Publizist William F.
Pepper das Attentat neu aufrollte und – unterstützt von der Familie King – 1999 einen Prozess anstrebte. Im Anschluss an die Vernehmung von über 70 Zeugen und einer Verhandlungsdauer von fast vier Wochen, kam das Geschworenengericht in Memphis zu folgendem Urteil: Es hat eine Verschwörung zum Schaden von Martin Luther King stattgefunden.
Institutionen, darunter der Regierung zugeordnete, waren an dieser Verschwörung beteiligt. Damit war eindeutig festgestellt: Martin Luther King wurde Opfer eines Mordkomplotts.
Auszug aus der Rede zum Erhalt des Friedensnobelpreis von Dr. Martin Luther King jr.:
Ich glaube daran, dass es selbst mitten in den heutigen Granateneinschlägen und mitten im Pfeifen der Patronen Hoffnung gibt auf ein helleres Morgen.
Ich glaube daran, dass die verwundete Gerechtigkeit, die hingestreckt daliegt auf den blutüberströmten Straßen unserer Nation, aus diesem Staub der Schande emporgehoben werden kann, um die höchste Herrscherin unter den Menschen zu sein.
Ich besitze die Kühnheit, daran zu glauben, dass alle Menschen drei Mahlzeiten täglich für ihren Körper, Bildung und Kultur für ihren Geist und Würde, Gleichheit und Freiheit für ihre Seele haben können.
Ich glaube daran, dass das, was auf sich selbst fixierte Menschen niedergerissen haben, von Menschen aufgebaut werden kann, die nicht auf sich selbst fixiert sind. Ich glaube immer noch daran, dass die Menschheit sich eines Tages vor dem Altar Gottes verneigen wird, um gekrönt zu werden für den Sieg über Krieg und Blutvergießen, und dass gewaltfrei befreiender guter Wille zum Recht des Landes erklärt wird.
Und der Löwe und das Lamm werden nebeneinander liegen, und jeder Mensch wird in seinem Garten sitzen, und niemand wird sich fürchten. Ich glaube immer noch daran, dass wir überwinden werden.
Der Film verfolgt die Ölspur, die sich wie ein schwarzer Faden durch die Kriege des 20. Jahrhunderts zieht. Längst nicht alle Kriege wurden um den Rohstoff Erdöl geführt, doch seit 1914 konnte kein Krieg mehr ohne Öl gewonnen werden. Öl ist der Treibstoff, der die Kriegsmaschine schmiert. Öl ermöglicht auch in modernen High-Tech-Kriegen die Mobilität der Kriegsparteien und entscheidet mit über Sieg und Niederlage. Ein Grund für Deutschlands Niederlage im 1. Weltkrieg war, dass die Reichswehr an der Front immer unbeweglicher wurde, während die Alliierten noch über einen ausreichenden Nachschub an Öl verfügten.
. Im 2. Weltkrieg sind die Ölfelder der Welt erstmals auch ein Kriegsziel unter anderen. Im Irak liefern sich Deutsche und Briten Gefechte. Hätte die Wehrmacht die sowjetische Öl-Metropole Baku erobert, hätte der Krieg eine andere Wendung nehmen können. In der Nachkriegsordnung nach 1945 verlaufen die Frontlinien zwischen Ölförderländern und Öl verbrauchenden Industrieländern. Erstere versuchen durch Verstaatlichung der Quellen ihren Teil am Ölreichtum zu erhalten. Letztere kontern mit militärischem Eingreifen und Handelsboykott. Beim Putsch gegen den persischen Präsidenten Mossadegh, bei der Verstaatlichung des Suez-Kanals durch den ägyptischen Präsidenten Nasser, im nigerianischen Bürgerkrieg um Biafra – immer sind die Großmächte des kalten Krieges und ihre Ölinteressen mit im Spiel.
Die OPEC schließlich setzt in den 60er und 70er Jahren das Öl auch im Krieg als Waffe ein. Der 1. Golfkrieg zwischen Iran und Irak ist ein reiner Ölkrieg. Kein Blut für Öl lautet die bis heute umstrittene, stark vereinfachende Parole der Kriegsgegner beim 2. Golfkrieg, den die USA und ihre Verbündeten gegen den Irak führen.
Ölkriege sind auch die bis heute andauernden blutigen Kämpfe zwischen der russischen Armee und den Rebellen der Kaukasusregion.
Wer schoss denn nun auf Kennedy? Im Jahre 2017 sollen wir endgültige Gewissheit erlangen. Denn dann werden die heute noch geheimen Dokumente zu den Hintergründen des Attentats, veröffentlicht werden. Eine K1 Doku auf dem Privat-Sender Kabel1 zeigte einen erstaunlichen Bericht, der nicht nur die Alleinschuld von Oswald in Frage stellt, sondern die CIA als Hauptverdächtigen in den Vordergrund stellt sowie dessen Motive benennt.
Die Geschichte des Vietnam-Krieges wird vornehmlich aus westlicher Sicht erzählt. Hollywood entdeckte den Krieg als Filmstoff. Die zweiteilige Dokumentation wertet Filmarchive in Hanoi und Saigon aus, gedreht von vietnamesischen Frontkameraleuten. So ergeben sich völlig neue Einblicke in die Geschichte dieses Krieges. Mitte Januar 1968 findet mit der Schlacht um den amerikanischen Stützpunkt Khe Sanh eine der blutigsten Auseinandersetzungen des Vietnamkrieges statt. Doch diese Schlacht ist nur ein Ablenkungsmanöver.
Der Vietkong plant nach zahlreichen Terroranschlägen den entscheidenden Schlag gegen den Süden. Eine der wichtigsten Nachschublinien der Nordvietnamesen ist seit 1959 der Ho-Chi-Minh-Pfad, ein verästeltes System von Transportwegen. Trotz massiver Bombenangriffe gelingt es den Amerikanern nicht, den Vietkong von dieser Lebensader abzuschneiden. Über den Ho-Chi-Minh-Pfad rollt auch der Nachschub für die Tet-Offensive, bei der es dem Vietkong gelingt, vorübergehend die alte Kaiserstadt Hue zu erobern. Militärisch wird die Tet-Offensive zwar zur Niederlage, doch propagandistisch entwickelt sich Tet zum entscheidenden Wendepunkt. Washington erkennt, dass der Krieg militärisch nicht mehr zu gewinnen ist.
Die Konsequenz heißt: Rückzug aus Vietnam. Trotzdem steuert der Krieg in den frühen 70er Jahren immer neuen blutigen Höhepunkten zu. Erst am 27. Januar 1973 wird in Paris das Friedensabkommen für Vietnam unterzeichnet, aber der Krieg geht weiter. 1975 scheint für den kommunistischen Norden die Zeit reif für den Todesstoß gegen Saigon. Die Ho-Chi-Minh-Offensive führt zum Zusammenbruch der südvietnamesischen Armee. Im April 1975 rücken die Truppen Hanois in Saigon ein. Die Amerikaner bringen sich in letzter Minute in Sicherheit. Im Mai 1975 ist Vietnam wieder vereinigt. Doch es ist noch ein langer Weg, bis in der ganzen Region Frieden einkehrt
Er summte gern Opernmelodien, wenn er an der Selektionsrampe stand und mit kleinen Handbewegungen Frauen oder Kinder in die Gaskammer schickte – der „Todesengel von Auschwitz“. Am Ende zählte der berüchtigte SS-Arzt Josef Mengele zu den grausamsten Tätern der Nazidiktatur.